Ende September 2015 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen auf dem Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung 2015 die „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“. Diese beinhaltet 17 „Ziele für nachhaltige Entwicklung“ (Sustainable Development Goals, SDG): Sie sind politische Zielsetzungen der Vereinten Nationen (UN) zur Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene weltweit und wurden in Anlehnung an den Entwicklungsprozess der Millenniums-Entwicklungsziele (MDGs) entworfen. Am 1. Januar 2016 traten sie mit einer Laufzeit von 15 Jahren (bis 2030) in Kraft.

Warum treten Unternehmen an uns heran?

Wir weisen unsere Kunden bereits seit Anfang 2018 darauf hin, dass das Thema Nachhaltigkeit relevant wird. Nur wenige möchten von den neu auferlegten Regelungen nicht überrumpelt werden und haben bereits vorbereitende Maßnahmen getroffen. Die meisten melden sich allerdings erst bei uns, wenn die Einkaufsabteilung ihres Kunden die Aufforderung zum Audit auf den Tisch legt. Klar ist in diesem Fall schon richtig Druck auf dem Kessel. Oft erleben Unternehmen so eine Situation zum ersten Mal. Dann ist die Unsicherheit groß und es gibt eine Menge Klärungsbedarf – und viel zu tun!

Wie sieht grob die Vorgehensweise aus?

Als erstes gehen wir eine Gap-Analyse an, stellen also den Status quo dar. Falls noch kein konkretes Assessment (Fragenkatalog des Auftraggebers) vorliegt, gleichen wir mit unserem CSR-Anforderungskatalog ab und wissen so sehr schnell, auf welchem Stand das Unternehmen ist – und was im nächsten Schritt zu tun ist.