Nachhaltigkeit(CSR Ratings und Assessments)

WARUM BETRIFFT DAS JETZT AUCH KLEINE UND MITTLERE UNTERNEHMEN?

In der Luft liegt das Thema ja schon eine ganze Weile und über „Nachhaltigkeit“ geredet haben wir auch schon lange. Ende September 2015 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die „17 Ziele für nachhaltige Entwicklung“ (Sustainable Development Goals, SDG): Dies sind politische Zielsetzungen der UN zur Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene. Am 1. Januar 2016 traten sie mit einer Laufzeit von 15 Jahren (bis 2030) in Kraft. Für Konzerne ist das seit geraumer Zeit Pflicht, ihre Nachhaltigkeitsberichte zu veröffentlichen – entsprechend sind sie strukturell mittlerweile aufgestellt.

Im nächsten Schritt jedoch passiert seit 2020 das Unausweichliche: die Konzerne geben die Anforderungen an ihre Lieferkette weiter, d.h. kleine und mittelständische Unternehmen müssen sich nun mit den Anforderungen auseinandersetzen.

WAS WIRD DENN JETZT ÜBERHAUPT GEPRÜFT?

Vielleicht hast du das nagende Gefühl, dass du „etwas tun musst“ – zumindest anfangen.

Wenn du dich jedoch näher damit beschäftigst, wirst du bald feststellen, dass es „den einen Standard“ nicht gibt – wie z.B. TISAX in der Automobilindustrie. Für Konzerne gibt es z.B. einen sehr umfangreichen Standard für die Berichterstattung (GRI, Global Reporting Initiative) oder den Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK). Die gute Nachricht ist: Anders als bei den Konzernen gibt es für die KMUs schlankere Bewertungsverfahren, die nicht ganz so umfangreich sind – und die sich als ein erster Schritt gut in die Praxis umsetzen lassen.

WELCHE ASSESSMENTS GIBT ES AKTUELL?

Die meisten unserer Kunden melden sich bei uns, wenn die Einkaufsabteilung ihres Auftraggebers die Aufforderung zum Nachhaltigkeits-Assessment auf den Tisch legt. Die Top-3-Assessments in 2021 sind aktuell folgende:

Achillesfür z.B. Jaguar, Land Rover

Drive Sustainability (SAQ)für z.B. BMW, Daimler, Fiat Chrysler, Ford, Honda, Scania, Toyota, Volkswagen Group und Volvo Group.

EcoVadisfür z.B. Verizon, Alcatel-Lucent, Nestlé und Henkel

WIE HILFT NEXTWORK, EIN ASSESSMENT ZU BESTEHEN?

Als erstes gehen wir eine Gap-Analyse an, stellen also den Status Quo dar. Wir gleichen die Ist-Situation dann mit unserem Anforderungskatalog ab und wissen so sehr schnell, auf welchem Stand das Unternehmen ist – und was im nächsten Schritt zu tun ist. Die Basis für diesen Anforderungskatalog bilden, je nachdem was man anstrebt, die ISO 26000, der GRI Standard oder der Deutsche Nachhaltigkeitskodex (DNK).

01Auditfähigkeit feststellen(Gap-Analyse)

02Beratung und Umsetzungder Maßnahmen

03Workshops undMitarbeiterschulungen

04Dokumentation der Maßnahmenfür das Assessment

WAS IST DIE BASIS?

DNK

Der Deutsche Nachhaltigkeitskodex (DNK) bietet einen Einstieg in die Berichterstattung. Einige deutsche KMU nutzen als Einstiegsstandard den Deutschen Nachhaltigkeitskodex. Dieser orientiert sich am GRI, ist aber weniger umfangreich.

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GRI Standards

Die GRI-Standards repräsentieren die globale beste Praxis für die öffentliche Berichterstattung zu verschiedenen ökonomischen, ökologischen und sozialen Auswirkungen. Eine auf den Standards basierende Nachhaltigkeitsberichterstattung informiert über die positiven oder negativen Beiträge einer Organisation zu einer nachhaltigen Entwicklung.

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ISO 26000

Die ISO 26000 ist ein Leitfaden, der Orientierung und Empfehlungen gibt, wie sich Organisationen jeglicher Art verhalten sollten, damit sie als gesellschaftlich verantwortlich angesehen werden können. Sie ist jedoch keine zertifizierbare Managementsystem-Norm.

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